Was passiert, wenn man als frisch gekürter Vorstandsvorsitzender mitten in eine globale Pandemie startet? Othmar Nagl, Vorstandsvorsitzender der Oberösterreichischen Versicherung, erzählt, wie sein Team innerhalb kürzester Zeit komplett ins Homeoffice wechselte – und wie sehr ihn das Vertrauen beeindruckt hat, das dabei in der gesamten Belegschaft sichtbar wurde.
In dieser Folge geht es aber auch um Themen, die uns alle betreffen: Warum eine Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen in Österreich seit Jahrzehnten diskutiert, aber nie umgesetzt wird. Warum Online-Vergleichsportale zwar mit dem besten Preis werben, aber oft die schlechteste Deckung bieten. Und wohin sich die Versicherungsbranche entwickelt, wenn Tarife immer individueller auf das eigene Verhalten zugeschnitten werden.
Othmar Nagl ist seit 1998 im Unternehmen und hat seine gesamte Karriere dort aufgebaut – ein Umstand, der heute immer seltener wird. Sein Rat an junge Menschen: Tiefe statt Tempo. Und sein Ausgleich zum stressigen Berufsalltag? Standardtanz und Klarinette – ein Studium, das er einst neben der Wirtschaft betrieben hat.
Eine Folge über Verantwortung, Vertrauen und die Frage, wie viel Risiko eine Gesellschaft wirklich tragen sollte – und wie viel sie absichern muss.
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